Posts

Tagesschau: “EU zu Luftverschmutzung: Letzte Warnung für Deutschland “

Wie die tagesschau berichtet, hat die EU-Kommission Deutschland wegen “wiederholter Überschreitung von Grenzwerten für die Luftverschmutzung” verwarnt. In einem “letzten Mahnschreiben” werden aus Brüssel Gegenmaßnahmen gefordert.
“Den Angaben zufolge wurden die Grenzwerte [für Stickstoffdioxid] in 28 Gebieten in Deutschland überschritten, darunter Berlin, München, Hamburg und Köln. […]
Neben Deutschland wurden auch Frankreich, Spanien und Italien sowie Großbritannien ermahnt. […] Laut Kommission werden in 23 der 28 Mitgliedstaaten und insgesamt in 130 Städten die Normen für die Luftqualität nicht eingehalten. Seit 2008 geht die Behörde rechtlich dagegen vor. Neben Stickstoff wurden demnach häufig auch die Grenzwerte für Feinstaub überschritten.”
 
Mehr Informationen unter www.tagesschau.de.

 

Süddeutsche Zeitung: “Die neuen Bäume”

“Grauer Beton, grauer Himmel, Berlin im Winter ist eine ziemlich triste Angelegenheit. Auch der Bahnhofsvorplatz am Südkreuz ist da optisch keine Ausnahme, trotzdem lohnt es sich, länger an diesem Ort zu bleiben.” – WARUM? Das erklärt euch der Artikel “Die neuen Bäume” der Süddeutschen Zeitung​: “Denn wer hier auf der Bank mit der grünen Wand im Rücken sitzt und auf den Bus wartet, sitzt in Wirklichkeit inmitten von 275 Stadtbäumen und frischer Luft, auch wenn auf dem Platz nur ein sehr kahler Baum zu sehen ist. Wie das sein kann? Die Mooswand im Rücken des Wartenden ist ein “CityTree”, eine Erfindung des Berliner Start-ups “Green City Solutions​” – und der reinigt die Luft so gut wie ein kleiner Stadtwald.”

Viele weitere Informationen zu uns und der Entstehungsgeschichte von Green City Solutions, der effektivität des CityTrees und zu aktuellen Messungen der Luftqualität erhaltet ihr im lesenswerten Artikel!

Quelle: sueddeutsche.de

Weser-Kurier: “Moose gegen Feinstaub”

“Im Winter ist die Feinstaubbelastung aufgrund von Inversionswetterlagen oftmals besonders hoch.” – Grund genug, sich nicht nur wegen des aktuellen Wetters mit natürlichen “Feinstaubschluckern” zu beschäftigen. Der WESER-KURIER betrachtet heute deshalb Moos-Kulturen und ihre erstaunlichen Fähigkeiten. Denn diese könnten “gerade in Ballungsräumen die Luftqualität entscheidend verbessern.[…] Hinzu kommt, dass Moose die für Menschen gefährlichen Feinstaubbestandteile nicht nur festhalten, sondern auch verarbeiten. Eine Sättigung tritt dabei nicht ein.”
 
Mehr zu Moosen, den Chrakteristika und auch unserem CityTree findet ihr online. Lesen lohnt sich!

 

Süddeutsche Zeitung: WHO-Bericht: Luftverschmutzung nimmt in Städten weltweit zu

source: http://sz-media.sueddeutsche.de/de/sueddeutsche-zeitung/img/sz_allgemein_header.jpg

 

World Health Organization (WHO): In Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen erfüllt so gut wie kein urbanes Zentrum mit mehr als 100.000 Einwohnern die WHO-Richtlinien für Luftqualität. Auch in den wohlhabenden Regionen der Welt verfehlt mehr als jede 2. Stadt die Vorgaben.

Schätzungen zufolge sterben weltweit jährlich mehr als drei Millionen Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung.
“Die aktualisierte Datenbank der WHO stellt auch der deutschen Luft kein sauberes Zeugnis aus. Von den 161 gelisteten Städten unterschreiten nur 13 die von der WHO vorgegebene Grenze von 10 tausendstel Gramm feinsten Staubs in der Luft.” Jos Lelieveld vom Max-Planck-Institut für Chemie kritisiert die EU-Grenzwerte: “Das europäische Limit von im Jahresmittel 25 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter ist 2,5-mal so hoch wie die Empfehlung der WHO.” (source)

Lest den kompletten Artikel unter sueddeutsche.de.

Hessenschau: “Land drohen Strafen wegen schlechter Luft in Städten”

Hessenschau_AbgasHessen drohen Strafen wegen der schlechten Luft in Städten!
Jeweils 10.000 Euro soll das hessische Umweltministerium für eine höhere Luftqualität in Wiesbaden und Darmstadt zahlen, falls die seit 2010 geltenden Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) nicht eingehalten werden.
Wirksame Maßnahmen zur Reinigung der Luft müssen innerhalb der nächsten neun bzw. 12 Monate Anwendung finden.
Mehr Informationen im Beitrag und im Artikel von hessenschau.de.

(Quelle Bild: http://hessenschau.de/gesellschaft/land-drohen-strafen-wegen-schlechter-luft-in-staedten,gericht-droht-mit-zwangsgeld-100.html)

 

News – Wissenschaftsjahr & UFZ: “Umweltbelastung in Städten vermeiden”

“Anhand der Bebauungsstruktur lässt sich gut vorhersagen, wie stark Menschen in einer Stadt Lärm und Feinstaub sowie hohen Temperaturen ausgesetzt sind. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Fallstudien der Humboldt Universität zu Berlin und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) […].” (Quelle)

Foto: Dagmar Haase, UFZ

Foto: Dagmar Haase, UFZ

“In reinen Wohngebieten konnten Zusammenhänge zwischen Baustrukturen und Gebäudehöhe einerseits sowie der Belastung mit Lärm bzw. Feinstaub andererseits gezeigt werden. Die Bebauung bestimmt, wie sich Feinstaub und Lärm in Wohngebieten ausbreiten. Diese Erkenntnisse können helfen, künftig kostenintensive Messungen zu reduzieren bzw. die Messtechnik noch gezielter einzusetzen. Zudem weisen sie darauf hin, welche Gebäudestrukturen Lärm- und Luftbelastung effektiver abpuffern als andere.” (Quelle)

“Lärm und Luftverschmutzung können ernste körperliche, psychische und soziale Folgen haben. Die Lärmkartierung in Europäischen Ballungsräumen ab 250.000 Einwohnern hat beispielsweise ergeben, dass tagsüber 56 Millionen und nachts 40 Millionen Menschen Lärmbelastungen von über 55 dB(A) ausgesetzt sind. Die Europäische Umweltagentur (EUA) schätzt, dass mehr als 900.000 Menschen in Europa aufgrund der Lärmbelastung unter Bluthochdruck leiden, pro Jahr etwa 43.000 Menschen davon mit Infarkt oder Schlaganfall im Krankenhaus eingeliefert werden und das bei mindestens 10.000 Fällen pro Jahr zum vorzeitigen Tod führt. Die Umweltagentur fordert daher, dass der Lärmschutz bei der Bauplanung stärker berücksichtigt wird.

Ähnliches gilt für die Luftqualität: Etwa 90 Prozent der europäischen Stadtbewohner sind laut EUA Luftschadstoffen in Konzentrationen ausgesetzt, die über dem als gesundheitsgefährdend erachteten Wert liegen. Feinstaubpartikel sind verantwortlich für Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch sie sorgen so für eine erhöhte Sterblichkeit. Schätzungen zufolge verringert sich die Lebenserwartung in der EU etwa durch Feinstaubpartikel (PM2.5) in der Luft um mehr als acht Monate.” (Quelle)

Mehr Informationen auf der Homepage des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung und auf der Seite des Wissenschaftsjahres.

Real-time Air Quality Index Visual Map

Welche Feinstaub-Werte sind heute in Paris messbar? Ist die Luftqualität in Peking heute gesundheitsgefährdend?

Die interaktive Karte gibt euch u.a. darüber Auskunft. Ihr findet sie HIER.

 

(Quelle Bild: http://aqicn.org/map/world)

Allein Feinstaub tötet weltweit jährlich 3,7 Millionen Menschen

Logo_Die_WeltDer Sommer lässt nach seinem kalendarischen Beginn auf sich warten – und diese Nachrichten, kürzlich in der ‪‎Welt‬ veröffentlicht, sorgen ebenfalls nicht für Heiterkeit und Sonnenschein: Allein Feinstaub tötet weltweit jährlich 3,7 Millionen Menschen.
Besonders in ‪‎Asien‬ sind die Folgen der Luftverschmutzung‬ gravierend. “In einer alternden Gesellschaft dürften es duch die Feinstaubbelastung noch viel mehr werden.” (Quelle) Bei zu hoher Feinstaubbelastung steigt “das Risiko für Herzerkrankungen, Krebs und Schlaganfälle”. (Quelle)
Mit effektiven Luftreinhaltemaßnahmen und der Einhaltung der World Health Organization (WHO)-Werte könnten “der Studie zufolge jährlich 2,1 Millionen vorzeitige Todesfälle vermieden werden”. (Quelle)
“Sollten die Feinstaubwerte auf ihrem derzeitigen Stand verharren, müsste Indien bereits mit einer Zunahme der damit verbundenen Todesfälle um 21 Prozent rechnen. In China wären es den Forschern zufolge sogar 23 Prozent.” (Quelle)

 

(Quelle des Logos: http://www.welt.de)

Air Pollution Conference in Valencia

Air Pollution Conference Valencia

Victor befindet sich noch bis Donnerstag in Valencia‬, um Green City Solutions auf der “Air Pollution Conference” zu vertreten. Im Rahmen der 23rd International Conference in Modelling, Monitoring and Management of Air Pollution hält er zum Topic “Air Quality Management” einen Vortrag zu den aktuellen Gegebenheiten und dem wissenschaftlichen Forschungsstand zur Luftqualität sowie dem CityTree‬.

Initiiert wird die dreitägige Konferenz erneut vom Wessex Institute of Technology.

In der konferenzeigenen Publikation sind wir darüber hinaus mit einem wissenschaftlichen Paper zur Thematik vertreten.

Interessante Studie vom KIT

Logo_Karlsruher Institut für Technologie

Willkommen in der neuen Woche! 🙂

„’Dicke Luft’ in Städten: Helle Fassaden und Bäume gegen Hitze und Smog”.(Quelle)

“Forscher des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Garmisch-Partenkirchen haben eine neue Simulationsstrategie entwickelt, welche die Temperaturentwicklung in Städten und den Transport von Schadstoffen gemeinsam betrachtet.” (Quelle)

“Städte bilden ‪Wärmeinseln‬ gegenüber dem Umland, da hier viele Wärmequellen und geringe Luftbewegungen aufeinandertreffen. Abhilfe können […] helle Gebäude schaffen, die für ein kühleres Stadtklima sorgen. Doch in Simulationsrechnungen haben ‪‎KIT‬-Forscher nun am Beispiel ‪Stuttgart‬ gezeigt, dass solche Maßnahmen zur Kühlung die ‪‎Luftqualität‬ am Boden verschlechtern können.” (Quelle)

Über die Gedanken, die dahinter stehen, kann man hier mehr erfahren. Die Lösung der Forscher: Helle Fassaden zur Kühlung und das Pflanzen ganz bestimmter Baumarten zur Verringerung der ‪Schadstoffbelastung‬ […]” (Quelle)

Ganz bestimmte “Baumarten”? – Wie wäre es mit dem ‪CityTree‬? 🙂

 

 

(Quelle des Logos: http://www.kit.edu/img/intern/logo_de_163.jpg)