CityTree erhält Auffrischung und neuen Standort

Zum sechsten Jahrestag der Installation des CityTrees vor der Telekomzentrale in Bonn hat der Luftfilter ein Refurbishment erhalten, um noch lange seinen Dienst leisten zu können.

„Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit sind unsere Produkte so konzipiert, dass sie mit wenig Aufwand gepflegt und repariert werden können“, so Peter Sänger, Geschäftsführer von Green City Solutions. Er ergänzt: „Wir streben eine langjährige Nutzung von mind. 15 Jahren an, die nach den Erfahrungen aus den letzten sechs gemeinsamen Jahren absolut realistisch ist.“

Foto: GCS

Ein gemeinsamer Weg seit 2020

Bereits bei der ersten Installation Anfang Juni 2020 war klar, dass das Projekt in Bonn mehr ist als eine Einzelmaßnahme. Schon damals schrieben wir, dass der CityTree „nicht nur für einen weiteren Schritt zur smarten Stadt der Zukunft [stehe], sondern auch für den Beginn einer erfolgreichen Partnerschaft“. Rund um den Jahrestag im Juni wird sichtbar – und mit frischer Luft spürbar –, wie tragfähig und langfristig diese Partnerschaft bis heute ist.

Dass dieses Projekt in Bonn verwurzelt ist, passt besonders gut: Die Telekom bezeichnet die Bundesstadt selbst als ihre „Heimat“ und unterstreicht damit ihr langfristiges Engagement für die Region. Denn mit „[m]ehr als 12.000 Menschen aus Bonn und der Region“, die „in der ehemaligen Hauptstadt bei der Telekom“ arbeiten, und als „größter und bedeutendster Arbeitgeber Bonns“ hat die Telekom „eine große gesellschaftliche Verantwortung“, die der „Konzern aktiv wahr[nimmt]“.

Nachhaltigkeit mit messbarer Wirkung

Nachhaltigkeit zeigt sich nicht nur in der langen Nutzungsdauer des CityTrees, sondern auch in seiner nachweisbaren Umweltwirkung. Im aktuellen Performance-Report weist der Biofilter bspw. für den Zeitraum von April 2022 bis Juli 2026 eine Filterleistung von rund 62,6 Millionen Kubikmetern Luft aus – das entspricht der Atemluft von über 36.800 Menschen. Gleichzeitig wurden 622 Gramm Feinstaub (PM2,5) gebunden, was über 34.000 Zigaretten entspricht. Die durchschnittliche Kühlung der Umgebungsluft 2026 lag im Durchschnitt bei 3,9 K (°C), an heißen Sommertagen inmitten der Hitzewelle wurden sogar Temperaturunterschiede von bis zu 10,6 K (°C) gemessen – eine Kühlleistung, die mit der Wirkung von 81 Bäumen vergleichbar ist.

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Nachhaltigkeit – und: Bestehendes weiterdenken

Jedes Projekt bringt „einen CO2-Rucksack mit sich“. „Bei mittlerweile über 110 installierten Produkten ist es daher umso wichtiger, darauf zu schauen, dass die Produkte durch ihre positive Umweltwirkung einen bestmöglichen Beitrag zur Klimaanpassung leisten können und so ihre CO2-Bilanz ins Negative wandeln“, ordnet Peter Sänger ein.

Genau dafür steht der CityTree: Er verbindet die naturgegebenen herausragenden Fähigkeiten von Moosen mit innovativer Technologie, um die Luftqualität nachweisbar zu verbessern und frische, gesunde Atemluft in stark belastete urbane Räume zu bringen.

Bonn als Symbol für smarte, gesunde Städte

Schon 2020 betonte der General-Anzeiger Bonn den Standort als bundesweit erstes Projekt dieser Art vor der Telekom-Zentrale. Auch das damalige Video zur Installation machte deutlich, wie Green City Solutions und die Telekom Natur und Digitalisierung gemeinsam für ein lebenswerteres urbanes Mikroklima einsetzen, wie Gabriele Kotulla-Münster, damals Mitglied im Telekom Smart City Unit, und Peter Sänger, CEO und Mitgründer von Green City Solutions, beschrieben.

Mit der Rückkehr des CityTrees im Frühjahr 2026 setzt die Partnerschaft in Bonn erneut ein starkes Zeichen: für nachhaltige Stadtentwicklung, für smarte grüne Infrastruktur und für Zusammenarbeit mit langfristiger Wirkung.

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