Green City Solutions gratuliert Leon Alpen
Mit großer Freude feiern wir bei Green City Solutions die Auszeichnung unseres Teammitglieds Leon Alpen mit dem Possehl-Ingenieurpreis 2025 der Technischen Hochschule Lübeck. „Nachhaltige Luftfilter neu gedacht“: Er erhielt den 1. Preis für „Konzeption, Konstruktion und Evaluation eines Scale-down-BioTech-Luftfilters – MicroBreeze“ im Rahmen seiner Bachelorarbeit im Studiengang Umweltingenieurwesen und -management – betreut von Prof. Dr.-Ing. Claas Heymann der TH Lübeck), in Zusammenarbeit mit Green City Solutions“.
Foto: Agentur 54°/Felix König, Technische Hochschule Lübeck auf LinkedIn
Von CityTree und CityBreeze zum MicroBreeze: regenerative Bio-Luftfilter in neuem Maßstab
Wir entwickeln innovative Lösungen, die auf Basis von lebenden Moosen auf natürliche Weise die Umgebungsluft filtern und kühlen und so für ein angenehmes Mikroklima sorgen.
Leon Alpens Prototyp des „MicroBreeze“ knüpft direkt an diese Vision an und „baut auf dieser Philosophie auf“: Er hat einen kompakten BioTech-Luftfilter für Innenräume – etwa für Büros oder private Wohnräume – konzipiert, konstruiert, im 3D-Druck gefertigt und experimentell evaluiert. Wie bspw. beim CityTree kommen spezielle Moose als natürliche Hochleistungs-Filter zum Einsatz, die Feinstaub binden, Luft kühlen und zur Verbesserung der Luftqualität beitragen – „ein bisher einzigartiges Konzept“, wie die TH Lübeck schreibt.
„Brücken bauen zwischen Theorie und Anwendung“
Der Possehl-Ingenieurpreis würdigt Arbeiten, die „Brücken zwischen Idee und Umsetzung“, „zwischen Theorie und Anwendung“ schlagen, würdigt Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Vorsitzender der Possehl-Stiftung, die nominierten Studierenden und die Preisträger:innen.
Insgesamt präsentierten neun Absolvent:innen am 09. Dezember im Bauforum der TH Lübeck ihre Abschlussarbeiten öffentlich. Außer Leon wurden auch Nina Gierke und Wilhelm Frommholz „für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet“.
Foto: Agentur 54°/Felix König, Technische Hochschule Lübeck auf LinkedIn
„Klug, robust, zukunftsfähig“: Interdisziplinäre Ingenieursarbeit
Die Jury überzeugte insbesondere die interdisziplinäre Tiefe von Leon Alpens Arbeit: „Biologie, Verfahrenstechnik, Mechatronik, Immissionsschutz, Wirtschaftsingenieurwesen und Fertigungstechnik“ fließen in den MicroBreeze-Prototyp ein. „All diese Bereiche sind Teil der Lehrveranstaltungen im Studium Umweltingenieurwesen und -management und lieferten die Basis für seine erfolgreiche Bachelorarbeit“.
So kann praxisorientierte Umwelttechnik aussehen: von der ersten Konzeption über das technische Design und den 3D-Druck bis zur experimentellen Evaluation der Filterleistung. Damit verkörpert MicroBreeze genau das, was Green City Solutions ausmacht: datenbasierte, pflanzliche Innovationen, die Luftverschmutzung vor Ort messbar reduzieren.
Im Rahmen der Auszeichnung sagte Leon Alpen, dass er „Hoffnung [hat], dass sein Prototyp in Zukunft auch eingesetzt wird“. Er berichtete aber auch von seiner Sorge, dass der gesellschaftliche Fokus sich vom Klimaschutz entfernt habe und betont die Hoffnung, „dass mehr von staatlicher Seite investiert wird“, wie idw schreibt.
Foto: Agentur 54°/Felix König, Technische Hochschule Lübeck auf LinkedIn
Herzlichen Glückwunsch – und vielen Dank, Leon!
Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der Technische Hochschule Lübeck, fasste den Abend so zusammen: Die Verleihung des Possehl-Ingenieurpreises sei „ein unglaublich spannender und schöner Moment“ und die Rekordzahl an Nominierungen zeige, wie engagiert die Absolvent:innen seien. Die THL ergänzt auf LinkedIn: „Herzlichen Glückwunsch! Wir sind sehr stolz auf Euch und dankbar für das Engagement unser Lehrenden, die solche Arbeiten ermöglichen.“
Wir schließen uns diesem Dank und den Glückwünschen an und sagen:
Herzlichen Glückwunsch, lieber Leon, zum verdienten Possehl-Ingenieurpreis 2025!
Mit dem „MicroBreeze“ hast du eindrucksvoll gezeigt, wie sich unsere Moosfilter als weltweit erste regenerative Bio-Luftfilter in neue Anwendungen übersetzen lassen. Wir sind stolz, dich im Team zu haben und freuen uns darauf, gemeinsam weiter an sauberer, kühler und gesünderer Luft für urbane Räume – und Innenräume zu arbeiten.


