Wissen Sie, was wir mit King Charles III. gemeinsam haben?

 

Autor Bunny Guiness meint, es sei „an der Zeit, den smaragdgrünen Eindringling zu ermutigen, anstatt ihn zu töten“! Im Vereinigten Königreich existieren „mehr als tausend verschiedene Arten“ und „aufgrund der Vielfalt der Arten kann man stets eine Moosart finden, die für so ziemlich alle Bedingungen geeignet ist“.

Für The Telegraph sprach sie mit ihrem „Nachbarn Jon Graham, der ein Ökologe und bemerkenswerter Moosexperte ist“. Er war schockiert, als sie ihn nach „dem besten Weg, Moos loszuwerden“ fragte – und „wies darauf hin, dass Moos voller Biota (Minipflanzen und darin lebende Tiere) ist, von denen wir so gut wie nichts wissen, die aber ein wichtig Teil des Ökosystems sind“! Und: Moos „ist auch ein fantastischer Kohlenstoffsenker“!

So könne „offensichtlich ein halber Quadratmeter Moos ein Kilogramm Kohlendioxid aufnehmen“, eine „erstaunlich hohe Menge, auch aufgrund der 30-fachen Oberfläche von Moos“. Darüber hinaus „kühlt Moos auch die Umgebung, weil seine Struktur wie ein Schwamm ist, der Feuchtigkeit aufsaugt und dann die Atmosphäre kühlt, wenn sie verdunstet“. Für den vorliegenden Artikel denkt sie in diesem Zusammenhang auch an „die aus Moos gemachten Bäume“: Wir freuen uns, dass Green City Solutions und unsere smarten Moosfilter neben so eindrucksvollen Beispielen genannt werden.

Bunny Guinness schreibt, dass Peter Sänger & Zhengliang Wu, die „Gründer des in Deutschland ansässigen Unternehmens […], das Pionierarbeit für diese ‚Bäume‘ geleistet hat, darauf hinweisen, dass Moos nicht nur CO2 bindet, sondern auch zahlreiche andere klimaschädliche Gase und Substanzen filtert“. Einer davon ist Ruß, „der eine bis zu 1.500-mal stärkere Wirkung auf die Erderwärmung hat als CO2“. Moose seien in der Lage, „solche Rußpartikel zu filtern, die als Feinstaub in der Luft vorhanden sind“.

Die Autorin ruft dazu auf, die typischen britischen Rasenflächen zu überdenken und „auch damit zu beginnen, eine neue Wertschätzung für Moos zu entwickeln, da wir erkennen, was für eine fabelhafte Ressource es ist“.

King Charles III. verwendet für seine Rasenflächen den Begriff „gemähte Grünflächen“: „Er findet es toll, dass sie voller Teppich-Thymian, Selbstheiler, vieler anderer Laubblätter und Moose sind und deshalb im Sommer selten braun werden.“ In „Highgrove“ hätte der König einen kleinen Moosrasen angelegt.

💚 Also, wir alle lieben Moos!

Credit: Andrew Crowley