„The unequal impact“: Warum saubere Luft auch eine Frage von Gerechtigkeit ist
Gestern war der Internationale Frauentag – ein guter Anlass, um über Gleichberechtigung nicht nur im Job oder in der Politik zu sprechen, sondern auch dort, wo sie im Alltag beginnt: bei der Gesundheit. Der diesjährige Aufruf von UN Women Deutschland „Rechte, Gerechtigkeit, Handeln!“ spiegelt sich im Motto „Rights. Justice. Action. For ALL Women and Girls“ wider, welches den vollen Zugang zu Recht und Gerechtigkeit für alle Frauen und Mädchen fordert. Dieser Ruf nach Gerechtigkeit schließt unsere Umwelt mit ein, denn Luftverschmutzung betrifft nicht alle Menschen gleich. Im Gegenteil.
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Die ungleiche Belastung: Warum Frauen besonders betroffen sind
Studien und Analysen zeigen, dass Frauen im Laufe ihres Lebens häufig stärker belasteter Luft ausgesetzt sind – mit teils spezifischen gesundheitlichen Folgen.
Der Clean Air Fund fasst es klar zusammen: Frauen sind mit höherer Wahrscheinlichkeit einer stärkeren Luftverschmutzung ausgesetzt und erleben dadurch geschlechtsspezifische gesundheitliche Auswirkungen.
Ein Grund liegt in der unterschiedlichen Exposition: je nach Lebensrealität, Rolle in Haushalt und Care-Arbeit, Arbeitsplatz oder Mobilität. Gleichzeitig ist auch die medizinische Perspektive relevant: Gerade Schwangerschaft und frühe Lebensphasen sind besonders empfindlich gegenüber Schadstoffen. Forschungsergebnisse diskutieren Zusammenhänge zwischen Luftschadstoffen und Risiken wie Fehlgeburt oder Totgeburt sowie weiteren Belastungen wie Bluthochdruck in der Schwangerschaft oder postnatalen Depressionen. Und auch allgemein gilt: Luftverschmutzung steht im Zusammenhang mit Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – ein Punkt, den das US-Umweltgesundheitsinstitut NIEHS in seinem Gesundheitsüberblick betont.

Foto: Austin Schmid
Schutz für besonders Schutzbedürftige – Wer leidet am meisten unter schlechter Luft?
Wenn Luftverschmutzung ungleich wirkt, dann ist saubere Luft auch eine Frage von Schutz für besonders Schutzbedürftige. Neben Frauen sind das vor allem Vorerkrankte, Kinder und ältere Menschen – weil sich Lunge, Immunsystem und Kreislauf je nach Lebensphase anders anpassen (oder eben schlechter kompensieren).
Wir finden, dass jede und jeder ein Recht auf beste Luft hat. Mit unseren Moosfiltern möchten wir dort wirken, wo möglichst viele von der sauberen und kühlen Luft profitieren. Dabei möchten wir vorrangig diejenigen schützen, die besonders stark unter den Folgen von verschmutzter Luft leiden.
Was das in der Praxis bedeutet?
Für Kinder geht es um Umgebungen, in denen Lernen, Bewegung und Entwicklung stattfinden – etwa Schulhöfe. Ein Beispiel für bessere Bedingungen vor Ort sind die Moosfilter an Schönefelder Schulen, wie unter “Pflanzenklimaanlage auf dem Pausenhof“ nachzulesen ist.
Mehr Hintergründe und außerdem die Projekte in Velbert und London findest du auch hier: Luftverschmutzung und die Gesundheit von Kindern.
Fotos: GCS
Für ältere Menschen steht Lebensqualität im Mittelpunkt – gerade dort, wo sie viel Zeit verbringen, z. B. im Umfeld von Pflege- und Senioreneinrichtungen. Eben Gute Luft für ein gutes Leben im Alter.
Ein konkretes Einsatzszenario findest du z.B. unter „Zwei WallBreeze im Christophorus Haus der Diakonie Hamburg“.
Fotos: GCS
Die Vorteile der modularen Moosfilter sind vielfältig:
- Gesundheitliche Vorteile: Saubere Luft reduziert das Risiko von Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen, besonders bei älteren Menschen.
- Wirtschaftliche Vorteile: Eine bessere Luftqualität kann die Aufenthaltsdauer und das Wohlbefinden in Einkaufszentren und öffentlichen Räumen steigern, was sich positiv auf den Einzelhandel auswirkt.
- Nachhaltigkeit: Die Moosfilter sind eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Luftreinigungssystemen und tragen aktiv zur Bekämpfung des Klimawandels bei.
Und nun?
Der Frauentag erinnert uns: Gerechtigkeit heißt auch, Umweltbelastungen nicht hinzunehmen – sondern gezielt dort zu handeln, wo der Schutz am dringendsten ist. Saubere Luft ist kein „Nice-to-have“. Sie ist Grundlage für Gesundheit, Teilhabe und ein gutes Leben – für alle.





