„Mehr Erlebnis, mehr Stadt, mehr Zukunft“
Wie werden Innenstädte wieder zu Orten, an denen Menschen gerne Zeit verbringen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der GCSP-Kommunalkonferenz am 16. und 17. Juni 2026 in Essen. Unter dem Motto „Mehr Erlebnis. Mehr Stadt. Mehr Zukunft – Gesundheit, Sport und Entertainment als neue Anker“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Handel und Immobilienwirtschaft über die Zukunft urbaner Räume.
Ein zentrales Thema der Konferenz: Erfolgreiche Innenstädte brauchen mehr als Handel. Sie benötigen Aufenthaltsqualität, Begegnungsorte und vielfältige Nutzungen, die Menschen einen echten Anlass zum Verweilen geben.
Frequenz entsteht durch Erlebnis und Aufenthaltsqualität
Wie u.a. das Branchenportal HI-Heute berichtet, lud der German Council of Shopping Places (GCSP) „[z]ur inzwischen vierten Kommunal-Konferenz […] diesmal nach Essen ein“. Die Konferenz machte deutlich, dass sich Innenstädte zunehmend zu multifunktionalen Lebensräumen entwickeln. Neben dem Einzelhandel gewinnen Gesundheit, Kultur, Sport, Gastronomie und Entertainment als Frequenzbringer an Bedeutung. Gleichzeitig bleibt der Handel ein unverzichtbarer Bestandteil lebendiger Stadtzentren.
Passend fasste Boris Böhm von Dr. Lademann & Partner die Diskussion zusammen: „Innenstadt braucht Frequenz. Aber vor allem braucht sie Gründe, überhaupt hinzugehen.“
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Auch der GCSP stellte bereits im Vorfeld heraus, dass Begegnung, Bewegung, Sicherheit und Aufenthaltsqualität künftig eine ebenso wichtige Rolle spielen wie der Handel selbst.
Nachhaltige Stadtentwicklung braucht grüne Aufenthaltsräume
Für Green City Solutions bestätigt die Konferenz viele Entwicklungen, die wir seit Jahren beobachten: Wer Innenstädte attraktiver machen möchte, muss das Stadtklima und die Aufenthaltsqualität gleichermaßen verbessern.
Grüne Infrastruktur trägt dazu bei, öffentliche Räume angenehmer zu gestalten, Hitze zu reduzieren und Orte zu schaffen, an denen Menschen gerne verweilen. So entstehen genau die Qualitäten, die Kommunen und Stadtentwickler heute zunehmend in den Mittelpunkt stellen.
Fotos: GCSP, GCS
Praxisbeispiel aus Hamburg: Nachhaltigkeit im Shopping-Center
Dass Shopping-Destinationen selbst zu Bausteinen einer nachhaltigen Innenstadt werden können, zeigt auch ein Projekt, das im GCSP „shopping places magazine“ vorgestellt wird. Im Beitrag „Einkaufszentrum als Baustein urbaner Nachhaltigkeit“ präsentiert die Marktplatz Galerie Hamburg ihr Begrünungsprojekt mit CityBreeze.
Der Artikel in der ersten 2026er Ausgabe zeigt anschaulich, wie innovative Begrünung, bessere Aufenthaltsqualität und nachhaltige Standortentwicklung zusammenwirken können.
Vom Impuls zur Umsetzung?
Die Konferenz in Essen hat gezeigt: Die Innenstadt der Zukunft lebt von einer intelligenten Mischung aus Handel, Freizeit, Kultur, Gesundheit und attraktiven öffentlichen Räumen. Nachhaltige Begrünung und klimaresiliente Lösungen leisten dabei einen wichtigen Beitrag, damit Menschen sich auch – und besonders – an heißen Tagen gerne in der Stadt aufhalten (wollen).
Genau darin sehen wir bei Green City Solutions einen entscheidenden Baustein für lebenswerte, resiliente und zukunftsfähige Innenstädte.
Bereit für mehr Aufenthaltsqualität am Standort? Dann lasst uns ins Gespräch kommen und gemeinsam herausfinden, wie grüne und erlebbare Ankerpunkte Städte lebenswerter machen können.




